Frank Reh

Ich bin am 1.8.1961 in Hagen (Altenhagen) geboren und aufgewachsen. Ich habe die Realschule Altenhagen und danach die Höhere Handelsschule besucht, um daran eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Hagen zu absolvieren. Mein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal und St. Etienne (Frankreich) habe ich 1994 als Diplom Ökonom abgeschlossen. Danach schlossen sich berufliche Auslandsaufenthalte in den USA und Norwegen an. Seit 2007 bin ich wieder in Hagen wohnhaft.

Meine Hobbies sind Fotografie, Naturgarten, Kultur (Theater Oper, Livemusik) und Reisen.

In meiner politischen Arbeit sind die Themen Natur- und Umweltschutz, Kultur und Wirtschaft mein Schwerpunkt. Ich bin Gründungsmitglied der BUND Kreisgruppe Hagen, Sprecher der Regionalgruppe Südwestfalen im Naturgarten e.V. und habe mich 2015 als Wahlkampfunterstützer für Erik O. Schulz engagiert.

Mitglied bei den Grünen bin ich seit 2019. Ich habe 2018 die Initiative zusammen mit dem WBH gestartet, öffentliche Grünflächen in Hagen naturnah zu gestalten. Pilotflächen im Lennetal und am Autobahnzubringer Hagen wurden 2018 angelegt. Für 2020 wurden im Rahmen dieser Initiative 100000,- Euro in den Stadthaushalt eingestellt und weitere Flächen in eine naturnahe Pflege überführt.

Im Rat der Stadt Hagen möchte ich mich dafür einsetzen, die Entwicklung der Stadt zu einer Menschen-, Natur- und wirtschaftsfreundlichen Stadt voranzutreiben.

Hagen muss ein gesundes wirtschaftliches Klima haben, in der die vorhandenen Unternehmen erfolgreich tätig sein können. Auch, weil damit die Stadt Hagen von Gewerbeeinnahmen profitiert und die Bürger Hagens in ihrer Wohnstadt Arbeitsplätze vorfinden. Dies muss in einem umwelt- und naturfreundlichen Klima und unter solchen Rahmenbedingungen geschehen, dass dies mehr als ein schlechter Kompromiss für die Natur und Umwelt ist.

Meine Vision ist die Entwicklung der öffentlichen Grünflächen in Hagen zu insektenfreundlichen Biotopen, die den Bürgern Naturerlebnisse bietet und gleichzeitig dem Faunaschwund ein Gegengewicht gibt. „Hagen, die Stadt der Naturvielfalt. Und der Fernuniversität.“

Die Innenstadt Hagens soll gestärkt werden. Einzelhandel und Gastronomie sollen durch Verwaltung und Politik Unterstützung und Fürsprecher finden, um ein attraktives Erleben zu fördern. Die Kultur in Hagen mit Museen und Theater, öffentlich und freischaffend, erhalten die notwendigen Rahmenbedingungen und Förderungen. Das Theater Hagen muss im Bestand gesichert werden.

Der Umbau des öffentlichen Nahverkehrs und alternativer Verkehrskonzepte soll vorangetrieben werden. Dies muss eine Priorität in der nächsten Legislaturperiode sein.

Die Entschuldung der Kommunen wie Hagen soll durch die entsprechenden Land- und Bundestagsabgeordneten gefordert werden. Hagen muss die finanzielle Selbstständigkeit und Möglichkeiten zurückerhalten.

Stadtteilförderprogramme wie für Wehringhausen sollen auch in anderen Stadtteilen (z.Bsp. Altenhagen) angewendet werden. Die Wohnqualität soll unter Wahrung von Aspekten wie Toleranz, Mitmenschlichkeit, kultureller Vielfalt und Integration, aber auch Respekt in Gegenseitigkeit, erreicht werden.

Die Allianz der Vernunft war ein sinnvoller und erfolgreicher Weg in den letzten 5 Jahren. Nicht alles wurde im Sinne der Grünen erreicht, aber Politik ist die Machbarkeit des Möglichen. Speziell in einer Allianz. Diese Allianz ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen in Hagen die richtige und vielversprechendste Option zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger. Der OB Erik O. Schulz hat bewiesen, dass er ergebnisorientiert seine Aufgabe als Verwaltungschef versteht und praktiziert. Die Politik, hier natürlich die Grünen, müssen die politischen Ziele und Schwerpunkte setzen und voranbringen. Dies muss durch die Politiker in den BVs und dem Rat geschehen. Ein grüner Umweltdezernent ist ein ganz wichtiger Baustein in diesem Gesamtkonstrukt.